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Was heisst Kinesiologie und woher
stammt sie?
Dies ist eine oft gestellte Frage.
Die Kinesiologie ist eine recht
junge Methode. Dieses Wort stammt
aus dem griechischen. Kinesis steht
für Bewegung. In der Medizin wird
das Wort Kinesiologie für
Bewegungslehre und Untersuchungen
der Muskeln verstanden.
Doch
woher stammt diese Methode und wer
hatte diese geniale Idee?
Der
amerikanische Chiropraktiker Dr.
Georg Goodhard hatte beobachtet,
dass sich psychische und physische
Vorgänge in den Muskeln eines
Menschen spiegeln. Reize oder
Stresse eines Menschen ergeben eine
Beeinträchtigung seines
Muskelsystems. Ist ein Energiefluss
gestört, zeigt dies ein Muskel indem
er über- oder unter Energie hat,
seine Funktion ist eingeschränkt.
Er
erkannte auch, dass Meridiane und
Organe über bestimmte Muskeln in
Verbindung gebracht werden können.
Er forschte und suchte weiter, bis
er genügend Wissen gesammelt hatte.
1964 hielt Goodhard die ersten
Vorträge über sein Wissen. Dr. John
F. Thie, ebenfalls Chiropraktiker,
war an einem dieser Vorträge und war
begeistert von dieser Arbeitsweise.
So lernten sich diese beiden kennen
und gaben schon bald diese neu
entwickelte Methode in Kursen
weiter. John Thies Wunsch war es,
den Laien eine Möglichkeit zu geben,
Unwohlsein wie z. B. ein steifer
Nacken selber ausgleichen zu können,
bevor es zu einer Krankheit führt.
Also Selbsthilfe und Vorsorge.
1971
wurden die ersten „Touch For Health“
Kurse angeboten.
Weitere
grossartige Kinesiologen aus aller
Welt kamen in der Zwischenzeit dazu.
Ich kann kaum alle aufzählen, denn
ich möchte keinen und keine dieser
Kinesiologen und Kinesiologinnen
hier nicht erwähnen. Tatsache ist,
dass jeder einen Stein dazugelegt
hat und wir heute auf ein
beeindruckend grosses, vielfältiges
kinesiologisches Wissen
zurückgreifen dürfen. Was wir heute
in der Ausbildung zur Begleitenden
Kinesiologin lernen können, hat sich
in so kurzer Zeit entwickelt. Hätte
diese Methode nicht ihre Erfolge
aufzeigen können, wäre sie bestimmt
schon lange wieder weg.
Somit
haben uns die Herren Goodhard und
Thie eine wunderbare Methode
erarbeitet, die heute weltweit
angewandt wird. Wir können mit dem
Muskeltest, der körpereigene
Feedbackschleife, Energieblockaden
aufspüren und so das energetische
Ungleichgewicht ausbalancieren.
Bei
meiner Arbeit halte ich mich an die
„Triade der Gesundheit“, die auch
von Goodhard ist.
Das
heisst, ich sehe den Menschen
ganzheitlich.

Bei
diesem gleichschenkligen Dreieck ist
jede Seite einem Bereich des
Organismus zugeordnet. Alle drei
Bereiche müssen ausbalanciert sein,
dann ist ein Mensch rundum gesund.
Tritt in einem der Bereiche eine
Störung auf, verlängert sich ein
Schenkel des Dreiecks. Das hat immer
Auswirkungen auf die anderen
Bereiche. Sind die Abweichungen nur
leicht, spürt ein Mensch sie kaum.
Dauern jedoch solche Störungen über
längere Zeit an, dann kann es sich
bis zu einer Krankheit ausweiten.
Das
Muskelsystem ist das verbindende
Element. Die Muskeln spiegeln den
Zustand des Gesamtorganismus, was
wir uns in der Kinesiologie zu nutze
machen. Jeder Körper hat die
Fähigkeit sich selbst zu regulieren.
Manchmal fehlt ihm nur ein kleiner
Impuls. Über den Muskeltest und auch
noch weitere Lehren wie zum Beispiel
die traditionelle Chinesische
Medizin werden in der Kinesiologie
angewandt. So ist eine komplexe aber
effektive Methode entstanden.
Die ethischen Grundsätze:
In der kinesiologischen Arbeit
richtet sich der Fokus auf alle
Bereiche und Aspekte der Gesundheit.
Wir richten die Aufmerksamkeit auf
die Ganzheit des Menschen, dass er
ein Ungleichgewicht im Leben
aufspüren kann und durch die
Selbstregulierung des Körpers wieder
ins Gleichgewicht (Balance) bringen
kann.
Mit kinesiologischen Techniken und
Sichtweisen richten wir die
Orientierung auf eine gesunde
Entwicklung, so dass sich das innere
energetische Milieu harmonisieren
kann.
Die Salutogenese (salut= Heil,
Gesundheit / genese=Entstehung)
ist die Frage nach der Entstehung
der Gesundheit.
Positive Gesundheitsziele, Freude
und Sinnerfüllung für unser Leben
sind Ressourcen, die eine gesunde
Entwicklung fördern.
Ich respektiere die Vertraulichkeit
und stehe unter Schweigepflicht.
Ich begleite den Klienten auf einem
Stück Lebensweg. Die Autorität und
Entscheidungsfreiheit liegt
vollumfänglich beim Klienten während
und nach einer Sitzung.
Mein Honorar beläuft sich auf sFr.
120.- pro Stunde
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